IQOS – Rauchentzug und Nebenwirkungen

Ich habe ja selber die IQOS probiert. Am Ende des Beitrages findest du meine Videos dazu – aber ich habe auch einige Fehler gemacht und genau darum geht es in diesem Gastbeitrag einer Bekannten von mir! Alles rund um IQOS und vor allem nützliche Tipps! Übrigens, dieser Artikel richtet sich ausdrücklich an erwachsene Raucher – IQOS eignet sich nicht für Nichtraucher und schon gar nicht für Minderjährige. IQOS kann aber, wie das Dampfen, eine Lösung für starke Raucher sein, wenn sie von den Zigaretten weg wollen. Und macht keine halbe Sachen – Rauchen und IQOS funktioniert nicht!

Hier kommt der Gastbeitrag:

Für wen ist IQOS eine Lösung?

Ganz klar nur für erwachsene Raucher. Zum Beispiel für Leute, die mit dem Dampfen nicht klar kommen. Im Gegensatz zu Liquids ist die IQOS einer Zigarette wesentlich ähnlicher. Bevor nun die Dampfer empört sind: ich habe selber mal 1,5 Jahre gedampft. Für mich war es keine Lösung und im Gegensatz zur IQOS, war ich mit der E-Zigarette auch niemals auf null Glimmstengel. Allerdings, habe ich es von ca. 30 bis 40 Mentholzigaretten auf eine gebracht. Die IQOS ist also eine Lösung für alle, die mit dem Dampfen nicht wirklich glücklich sind, aber von den traditionellen Zigaretten ganz weg möchten.

Was ist der Unterschied zwischen Dampfen und der IQOS?

Während beim klassischen Dampfen ein Liquid mit Aromastoffen, VG (Vegetabelglycerin) und PG (Propylenglykol) sowie Nikotin benutzt wird, hat man bei den IQOS Tabaksticks, die erwärmt werden. Geschmacklich ist es deutlich näher bei einer Zigarette und es schmeckt deutlich weniger nach Lebensmittelaromen. Der Stick besteht vor allem aus Wasser, Glycerin und Nikotin mit Tabakfasern.

Dabei haben aus meiner Sicht beide Produkte ihre Berechtigung, nur passt nicht jedes Produkt für jeden Menschen. Manch einer steigt später von IQOS auf das Dampfen um, und auch umgekehrt finden sich Konsumenten.

IQOS und der Rauchentzug

Um es ganz klar zu sagen – man hat Entzugserscheinungen. Allerdings weniger heftig als beim klassischen „in die Ecke schmeißen“ der Zigarette. Insbesondere in den ersten drei Tagen fehlen dem Körper nicht Nikotin, sondern einige der anderen 4 000 chemischen Stoffe, die eine klassische Zigarette beim Rauchen produziert. Die Idee, man verwendet IQOS und raucht zusätzlich nur noch die Hälfte, ist definitiv keine Lösung. Nur die Hälfte zu rauchen, halbiert nicht das Risiko des Rauchens. Zudem verschafft die IQOS so auch keine Befriedigung – es gibt nur einen vernünftigen Weg – nur IQOS drei Tage. Schon am dritten Tag schmeckt die konventionelle Zigarette nicht mehr wirklich.

Welche Entzugserscheinungen hat man in den ersten drei Tagen?

Was zuerst auffällt ist ein sehr unangenehmer Geschmack im Mund. Da hilft Zahnpasta und Mundwasser. Ganz wichtig – die ersten vier bis fünf Wochen viel Wasser trinken! Dies gilt insbesondere natürlich auch für die ersten drei Tage. Was man da schmeckt, sind Entgiftungserscheinungen – irgendwohin müssen die Giftstoffe.

Das nächste, zumindest bei schweren Rauchern: die ersten vier Wochen hat man einen tieferen Blutdruck und manchmal einfach Müdigkeitsanfälle. Der tiefere Blutdruck pendelt sich ein und ist positiv zu bewerten, aber der Körper muss sich zuerst daran gewöhnen, dass er nicht mehr alle Giftstoffe bekommt. Dabei entgiftet der Körper. Für den eigenen Biohaushalt ist dies einfach Stress. Dafür winken nach vier Wochen: ein tieferer Blutdruck, eine rosige Gesichtshaut und verschwundene Nikotinfalten. Die Schlafanfälle dauern ca. 20 Minuten und sind nach 4 bis 5 Wochen verschwunden.

Man sieht gesund und jünger aus, zudem wird man vitaler.

Weitere Entzugserscheinungen durch Zigarettenentzug

So nach zwei bis drei Monaten kann man locker die Treppe hoch laufen und muss nicht mehr wie ein Nilpferdchen atmen. Aber, was sich im Gesicht widerspiegelt, findet auch im Inneren des Körpers statt – das Innenleben glättet sich, bei ehemals starken und langjährigen Rauchern allerdings mit kleinen Nebenwirkungen.

Nach ungefähr vier bis fünf Monaten können Exraucher tatsächlich plötzlich das Gefühl bekommen, innere Organe würden schlechter arbeiten. Dies ist nicht nur nicht der Fall, objektiv ist es genau umgekehrt aber subjektiv lässt sich das Gefühl erklären. Ungefähr drei bis vier Monate braucht der Körper, um eine bessere Blutzirkulation im Körper bereitzustellen. Manche Giftstoffe aus der Zigarette werden nicht so schnell ausgeschieden, wie dies sicherlich wünschenswert wäre. Zudem gibt es auch einen Pferdefuß durch die vielen chemischen Stoffe.

Beim Zigarettenkonsum ist die Zellteilung im Körper erhöht. Es wird also schneller repariert – und genau diesen Mechanismus können starke Exraucher plötzlich nach drei bis vier Monaten spüren. Allerdings verschwindet dieses Gefühl nach zwei oder drei Wochen wieder. An den neuen Metabolismus, der langsamer als beim Rauchen ist, muss man sich einfach zuerst gewöhnen. Solltest du dich aber wirklich schlecht fühlen – besuche einfach deinen Hausarzt.

Wer zu wenig normales Wasser trinkt, kann plötzlich über Blähungen klagen und gibt der IQOS die Schuld. Sowohl beim Umsteigen auf das Dampfen als auch auf die IQOS gilt – Wasser trinken, trinken, trinken. Grund ist das Glycerin im Stick. Der gleiche Stoff findet sich auch in den Liquids. Der Stick der IQOS besteht in erster Linie aus Wasser, Glycerin und Nikotin gebunden in Tabak. Beim erhitzen auf 300 Grad erwärmt sich der Stick und das Wasser und das Glycerin erzeugen ein Aerosol. Glycerin kommt in jedem lebenden Stoff vor und ist ein Grundbaustein von Fettzellen.

Welche Entzugserscheinungen fallen bei der IQOS weg?

In erster Linie der eigentliche Nikotinentzug. Man wird also weder depressiv, noch unleidlich und man schläft eher besser als schlechter. Nimmt man Gewicht zu? Ich vermute, dies ist individuell, aus eigener Erfahrung könnte ich dies nicht bestätigen. Vor allem auch, weil in der IQOS Maisstärke im Filter verbaut ist und der erzeugt ein leicht süßliches Aroma. Man nimmt also eher weniger Süßigkeiten zu sich. Dies dürfte aber individuell sein. Aber die Zähne werden weißer und zwar ungefähr nach drei Monaten.

Kann IQOS Allergien auslösen?

Es gibt Leute, die eine Allergie auf Mais haben und da Maisstärke als Filter verwendet wird, fällt die IQOS weg, wenn man eine Allergie gegen Mais hat. Glycerin ist ein natürlicher Stoff und praktisch überall vorhanden – allerdings können Leute mit einer Magenkrankheit das Gefühl haben, auf das Glycerin zu reagieren. Dies ist aber eher der verlangsamten Zellteilung zu schulden oder beim Trinken von zu wenig Wasser. Im Zweifelsfalle sollte man sicherlich immer einen Arzt aufsuchen.

Wird man mit der IQOS rückfällig?

Ich habe nach fünf Monaten mal probeweise eine meiner früheren Zigaretten angezündet – ganz ehrlich? Es schmeckt nicht! Zwar erinnert sich unser Gehirn an den Geschmack einer Zigarette, aber die Realität stimmt nicht mit der Erinnerung überein.

Anders als bei den ganzen Dingern aus der Apotheke fehlt das Gefühl, man muss jetzt nach dem Nikotinkaugummi unbedingt eine normale Zigarette haben. IQOS taugt als vollwertiger gesünderer Ersatz. Gesünder – heißt nicht Gesund! Dessen sollte man sich bewusst sein. Natürlich ist gar nicht zu Rauchen, zu Dampfen oder zu Heeten gesünder.

Wichtig ist auch, den Holder zu putzen – mit Bürste und Sticks! Dann schmeckt es auch! Manche meinen nämlich, es rieche nicht lecker – dabei würde putzen schon etwas helfen! Und wem es nicht schmeckt – probiert einfach mal dampfen aus, vielleicht ist das ja was für dich! Lass dir auch nichts madig machen – besser ein Ersatzprodukt als eine Zigarette.

Ende des Gastbeitrages. Vielen Dank dafür!

Übrigens hat die IQOS auch noch Vorteile, wenn du Geschenke für einen Heeter suchst – bei Amazon gibt es alles, zum Beispiel Restbestände einer limitieren Edition in Pink – in den IQOS Shops ist diese Farbe in Deutschland ausverkauft. Etuis für die IQOS für Frauen zum Beispiel in Rosa, oder Schwarz für Männer – bis hin zur Totenkopffolie für Holder und Batterie oder die Einhornfolie für den Akku.

Link zu den Produkten findest du über diesen Menüpunkt klar nur für Erwachsene! Amazon kontrolliert das.

Hast du Gesprächsbedarf? Werde doch Mitglied in meiner FB Community oder schreib mir eine Mitteilung unter mein Video über die IQOS! Meinen Kanal bei Youtube noch nicht abonniert? Hol es nach oder abonniere meinen Newsletter und verpasse keine Neuigkeiten. In dem Video über die IQOS geht es darum, wie man sie verwendet – welche Nebenwirkungen sie haben kann, wisst ihr ja nun. Fangt also gar nicht erst mit Rauchen an, dann habt ihr auch nie Nebenwirkungen.

2 Gedanken zu „IQOS – Rauchentzug und Nebenwirkungen

  1. Guten Tag,

    ich weiß der Beitrag ist schon etwas älter aber ich hoffe mein Kommentar wird dennoch gesehen und kommentiert 😉 Ich bin ca seit 6 Monaten zufriedener IQOS Kunde und kann mich eigentlich auch nicht beschweren. Das einzige was mir aufgefallen ist, ich habe seit dem Umstieg wirklich zugenommen :-O ich bin auch vorher schon kräftiger gebaut gewesen aber versuche seitdem mit geminderten Kalorienzufuhr und mehr Bewegung das Übergewicht im Zaum zu halten. Trotz der Bemühungen bin ich aufgebläht und habe 5 Kilo mindestens in der Zeit zugelegt. Etwas verzweifelt bin ich schon, weil ich habe bereits meine Ernährung umgestellt… Süßigkeiten zum Großteil verbannt sowie Fastfood und die anderen Dickmacher sehr reduziert… mehr geht nicht 😮
    Haben evtl. andere IQOS Nutzer ebenfalls die Erfahrungen gemacht würde mich interessieren? Das einzige Manko was ich zugeben muss ist, dass ich es nie schaffe meine 2-3 Liter zu trinken am Tag… ich komme max auf 1,5 am Tag 🙁
    Freue mich auf Antwort!

    • Hallo Chrissi
      Ich bin die Bekannte von Dirk und habe diesen Artikel geschrieben. Beim Rauchstop nimmt man immer zu – hier ist IQOS keine Ausnahme. Ich heete jetzt seit Juni 2018 und natürlich habe auch ich zugenommen. Aber – man nimmt es tatsächlich wieder ab. Im Spätherbst habe ich in 6 Wochen 4 cm Taillenumfang abgenommen und den nächsten 4 cm widme ich mich ende April bis Juni. Wie viel mal zunimmt dürfte eine Frage des Alters sein. Ist man als Frau schon im Klimakterium dürfte es mehr sein, in der Mitte des Lebens oder mit 25 dürfte es weniger sein.
      Ganz ehrlich, ich stehe auf keine Waage 😉 bis 50 hatte ich Größe 34 bis 36 – dann entwickelte ich plötzlich Lust auf Süßes und als ich Iqos kaufte war ich leider auf 42 – dann im August auf 44. Jetzt 42 bis 44 – im August will ich auf 40 bis 42 sein. Das nachfolgende, wie ich abnehme passt für mich und hört sich schrecklicher an, als es ist – den einmal pro Woche gibt es ein Tag „essen was du willst“.
      Ich habe einfach auf Zucker in jeder Form verzichtet. Die ersten zwei Wochen fällt es sehr schwer, dann geht es. Low Carb – Fisch und Truthahn mit Salat, kein Brot, keine Beilagen sowieso. Und täglich mindestens 1 Kilometer gehen – zweimal pro Woche mache ich 5 Kilometer. Sollten wir aber schon wegen unseren Arterien 😉 Mit der IQOS kommt man ja nun auch den Berg wieder hinauf, ohne nach Luft zu schnappen.
      Auf was ich nicht verzichten kann ist Käse 😉 der muss bei mir sein. Und ja, einmal pro Woche gibt es einen Tag wo ich alles gegessen habe, auf was ich Lust hatte – bis auf Zucker. Ausgenommen an dem „alles was du willst Tag“ war versteckter Zucker, der leider auch überall auftaucht. Nun im Spätfrühling will ich vor allem auf Gurke mit Beilage setzen – wobei die Beilage eben Fisch, Eier u.ae. ist.
      Probier es aus, wenn du sonst gesund bist geht das Gewicht runter. Übrigens auch das Bäuchlein, kommt aber von den Hormonen, die IQOS hat da leider wenig damit zu tun. Dem kann man mit Atemübungen zu Leibe rücken. Immer wieder tief einatmen und einziehen, täglich mindestens 10 Minuten und halt etwas Gymnastik. Kleine Ziele setzen und vielleicht weniger auf die Waage achten und mehr auf das Maßband. Warum? Wenn Du Muskeln aufbaust wirst du schwerer obwohl du Fett verlierst. Das Maßband und Taille messen finde ich persönlich einen ehrlicheren Ansatz. Ich hoffe die Tipps helfen dir weiter.

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